Vom Velovirus infiziert
Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass unsere Zweirad-Kunden ein spezieller Schlag Menschen sind. Eines haben sie alle gemeinsam: sie denken eigenständig, langfristig und ihre Investitionen haben Hand und Fuss. Sie verstehen nicht nur die technischen Belange, sondern sie setzen sich kompetent mit dem Markt auseinander.
Ich hocke mich an die gemütliche Bar im Eingangsbereich und fühle mich gleich zuhause. Dankbar lasse ich mir einen Espresso offerieren und schon sind wir mittendrin im Gespräch. "In den nächsten Jahren wird es zu einer Marktbereinigung kommen; einige Geschäfte wird es nicht mehr geben. Wer nicht kostentransparent kalkulieren kann, effizient arbeitet und flexibel und kompetent auf Veränderungen reagieren kann, der wird über kurz oder lang in einer finanzielle Bredouille stecken." Ist dies der Grund, weshalb Sie eine neue ERP-Anwendung gesucht haben? Die Frage beantwortet sich von selbst.
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Muss sich der Fachhandel Sorgen machen?
Im Vergleich zu den europäischen Ländern verkaufen die Niederlande und die Schweiz am meisten Fahrräder über den Fachhandel. Schauen wir uns einige Zahlen an:
Der prozentuale Anteil zwischen Grosshändlern und dem Fachhandel bleibt seit den letzten Jahren stabil – eine runde Zweitdrittelsmehrheit zugunsten des Fachhandels. Wobei sich im E-Bike Segment die Stärke der fachmännischen Beratung zeigt; der Marktanteil beträgt hier rund 82% gegenüber 18% der Grossverteiler. Das sind satte 40'000 verkaufte E-Bikes. Velovirus konnte in den Jahren 2008 und 2009 den Umsatz mit E-Bikes verdoppeln; im Jahr 2010 nochmals um 35% und im Jahre 2011 25%. Das Umsatzvolumuen beträgt mittlerweile 20% vom Gesamtumsatz. Dieser Trend widerspiegelt sich auch im Gesamtmarkt Schweiz.
Jedoch bleiben die Verkaufszahlen allgemein stabil auf tieferem Niveau, wenn man die Zahlen aus den 90er Jahren nimmt, wo jährlich über zwischen 500'000 und 600'000 Stück verkauft wurden. Heute bewegen sich die Verkaufszahlen der letzten 5 Jahre zwischen 300'000 und 350'000. Dies entspricht einer Einbusse von rund 35%. Wobei in der vom Verband Velosuisse veröffentlichten Statistik die Zahlen gegenüber der Zollstatistik um rund 70'000 Einheiten abweicht. Branchenkenner mutmassen, dass dies nicht auf die mehreren Dutzend kleiner bis mittlerer Fahrradlieferanten zurückzuführen sei, sondern einerseits auf Billigkanäle wie Conforoma, Jumbo, Otto's und Auktion Z und andererseits auf Direktimporte (z.B. Online-Versand, vorallem aus Deutschland). So schrumpft de facto die Zweidrittelsmehrheit zu einem Anteil von 55% gegenüber 45%; es bleibt nur noch eine dünne Mehrheit.

Dachdecker, Importeur, Velohändler
Zweimal stand Beat Basler vor einer grossen beruflichen Entscheidung, 1991 und 1996. Nach der Lehre als Dachdecker stand er vor der Frage Weiterbildung oder Umschulung. Er entschloss sich aus seinem Hobby mehr zu machen. Bei seinem Vater, der bereits in der zweiten Generation eine Firma für Velo-Zubehör und Ersatzteile führte, lernte er das 1x1 von der Pike auf. Zwei Jahre später gründete er seine eigene Firma. Bald schon übernahm er den Generalimport von Centurion, Pro Craft und Pogo Parts und beschäfte 5 MitarbeiterInnen. Ein Jahr später stand er, bedingt durch die Rezession und dem grossen Einbruch in der Branche, wiederum vor einer grossen Entscheidung. Da Centrurion den Vertrieb direkt von Deutschland aus, erübrigte sich die aufgebaute Infrastruktur. Endlich, möchte man fast denken, konnte er sich seinen Traum verwirklichen. In Münchenbuchsee übernahm er das Ladenlokal von Radsport Wenger, ein in der Radsportszene klingender Name. Zusammen mit Freunden und Kunden (sic) baute er das Gebäude seinen Vorstellungen entsprechend um. Heute, 15 Jahre später – gerade wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, lädt das mit viel Athmosphäre und luftig gestaltete Lokal immer wieder Menschen zum Verweilen ein; einige kommen einfach nur kurz auf einen Espresso vorbei.

11 Monate im Voraus
Jeweils in den Monaten August/September findet die grösste Fachmesse statt. Beat Blaser und sein Team gehen nach Friedrichshafen, gemütlich mit dem Schiff, bevor sie von der Umtriebigkeit einer solch grossen und wichtigen Messe eingenommen werden. Innerhalb von drei Tagen stellt man das gesamte Sortiment fürs nächste Jahr zusammen. Man muss seine Kunden, den Markt und die immer wieder wechselnden "Trends" aufspüren können, um die richtige Balance von Risiko und Sicherheit zu finden. Am Ende der Saison 2011 sieht der über 200m2 grosse Verkaufsraum im oberen Stock an manchen Orten ein bisschen leer aus, sagt Beat Blaser entschuldigend. Umgekehrt wird auch ein Schuh draus: ein Jahr vorher gut disponiert und dann während des Jahres gut verkauft.

Immer dienstags von Kunden gefordert
Gegen 18 Uhr treffen sich Biker aus der Umgebung im Laden. Viele kommen direkt von der Arbeit, ziehen sich kurz um, stärken sich mit einem Kraftriegel und schon gehts ab in die abwechslungsreiche, hügelige und bewaldete Landschaft. Bereits nach einigen Metern ist Beat Blaser nicht mehr Inhaber und Geschäftleiter, dann ist er nur noch Beat, der Angefressene, der vom Velovirus angesteckte, der sich im Höllentempo das enge Weglein runterstürzt, abschaltet und einfach nur noch die Natur geniesst, zusammen mit seinen Freunden. Egal ob es schneit, regnet, die Sonne einem den Schweiss aus den Poren treibt. Dienstag ist der Tag, an dem man sich trifft.
www.velovirus.ch
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PRAXIS: Windows 7 und Office 2010
Das immer noch beliebte Windows XP ist 9 Jahre alt. Der technische Support wurde dieses Jahr von Microsoft eingestellt. Die wichtigsten Drittanbieter hören ebenfalls auf XP zu unterstützen. Es ist Zeit einen Wechsel ins Auge zu fassen. Sei dies wegen der fehlenden Unterstützung von Treibern und Applikationen, aber auch wegen der zahlreichen Sicherheitslücken. Auch für Visa-Nutzer lohnt sich ein Wechsel allemal. Windows 7 ist schlanker, durchdachter und unkomplizierter.
Mit der neuesten Office-Generation Office 2010 sind sie für die nächsten Jahre hinaus auf dem neuesten Stand der heutigen Softwareentwicklung. Word, Excel und Powerpoint wurden klarer struktuiert und einiger Ballast wurde abgeworfen.
Die Preise
Windows 7 Professional CHF 175
Office 2010 Professional CHF 800
Office 2010 Home und Business CHF 415
Office 2010 Professional Aktivierung
(bei Neukauf eines Computers) CHF 515
Office 2010 Home und Business Aktivierung
(bei Neukauf eines Computers) CHF 257
Lassen Sie sich doch von unserem Support – 062 295 66 75 – unverbindlich beraten.


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PRAXIS: Sicherheit und Datensicherung
Antivirus
Haben Sie ihr Antivirus-Programm fürs kommende Jahr bereits bestellt? Die beiden von uns am meisten verwendeten Applikationen sind Kaspersky und Avira. Das erstere kostet CHF 46 und Avira CHF 35. Beides sind Jahreslizenzen.



Datensicherung
Jeder, der mit Computer und Daten umgeht, muss für deren Sicherung Maßnahmen ergreifen. Neben dem Wertverlust spielt die Zeit eine Rolle, die es benöitgt, einmal zerstörte Daten wiederherzustellen. Zeit ist Geld. Gerade bei geschäftlichen Daten kommt es zu Zeitverlusten, die wiederum auch Geld und Nerven kosten können, z.B. wenn Steuer- oder Kundendaten verloren gingen.
Was tun?
Moderne Hard- und Software bietet heute einen schnellen und guten Schutz vor Datenverlust. Die Einrichtung ist dabei schon mit einfachen Mitteln nicht sonderlich kompliziert. Im Grunde benötigt man ein externes Medium, z.B. eine USB-Festplatte, und eine Datensicherungssoftware auf dem Computer. Am besten eignen sich automatisierbare Lösungen, welche regelmäßig im Hintergund die Daten sichern und synchron halten. Darüber hinaus bieten die Programme eine einfach zu handhabende Datenrücksicherung, was ebenfalls nicht zu unterschätzen ist.
Vielleicht möchten Sie mehr wissen? Rufen Sie uns unverbindlich an. Wir stehen gerne Red und Antwort.
062 295 66 75.

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